Der Brautag des LauWinterbock No.0 stand an und verlief sehr unspektakulär. Das Malz habe ich bereits am Abend vorher verwogen und geschrotet. Pünktlich um 12 Uhr ging es ans Einmaischen. Der Hauptguss hatte 61,6°C, so dass die erste Rast ziemlich genau bei 57,4°C gelandet ist. Nebenbei wurde schon Wasser zum Kochen gebracht und nach 10 Minuten Rast zur Maische gegeben. Punktlandung bei 64,3°C. 20 Minuten Rasten und dann ging es auf zur Dekoktion mit Dickmaische.
Die Dickmaische wieder zurück in den Thermoport. Treffer bei 72,1°C. Lief echt gut bisher. Nach 20 Minuten Rasten folgte die Dekoktion mit Dünnmaische. Wieder zurück in den Thermoport hatte ich eine Temperatur von 77,7°C. So weit so gut – Läuterruhe.
Den Bitterhopfen hatte ich als Vorderwürzehopfung in der Sudpfanne vorgelegt und dann mit ca. 0,8l/min in die Sudpfanne geläutert. Parallel habe ich die Sudpfanne direkt beheizt, um keine Zeit zu verlieren. Nach 15 Minuten Kochen kam die 2te Hopfengabe hinzu und es wurde weitere 60 Minuten gekocht. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit habe ich die Kühlspirale in die Würze gestellt. Beim Flame-Out dann direkt auf knapp unter 80°C gekühlt, die Kühlspirale entfernt und den Whirlpool angedreht. Hier habe ich immer etwas Zeit zum Vorbereiten des Gärbehälters. Also schnell die Kühlspirale, Hopfenfilter und Behälter desinfiziert und im Gärbehälter das Hopfenseihen vorbereitet. Nach gut 20 Minuten konnte ich langsam Abseihen und erhielt knapp 26l Würze im Gärbehälter. Diese landeten bis morgen im Kühlschrank, den ich bereits auf 9°C eingestellt hatte. Am nächsten Tag habe ich die Würze mit dem 2l Starter angestellt. Erste Gäraktivitäten konnte ich ca. 16 Stunden später feststellen.
