LauBiere

Bottle or barrel, that is the question…

Seit dem Beginn meiner Hobbybrauer“karriere“ fülle ich meine Biere in Flaschen ab. Ob 0,33l, 0,5l, als Steini oder Bügelflasche, alle finden sich bei mir wieder. Klar, das Abfüllen des Jungbieres ist immer ein regelrechter Aufwand: Flaschen spülen, Desinfizieren, jede Flasche einzeln Abfüllen und verschließen. Aber es hat auch etwas Meditatives und ist erschwinglich.
Ein Braukollege (Huhu Frank!) hat mir schon kurze Zeit nach meinem Start als Hopfenkocher gesagt, ich müsse einen Zapfkühlschrank haben (oder sagte er sogar: ich werde einen haben) und direkt in Fässer abfüllen. Das vereinfacht die ganz Sache und bereitet deutlich weniger Aufwand. Damals musste ich schmunzeln und gedachte: „Jaja, red´ du man!“. Heute habe ich tatsächlich einen Zapfkühlschrank mit 2 Schankhähnen. Ich warte nur drauf mein LauLager No.2 in NC-Kegs abzufüllen, um dann zum Fest das erste Bier zu zapfen. Also zum Weihnachtsfest. Das Zapfen an sich ist dann auch wie ein kleines Fest am Fest. In Zukunft werde ich wohl meine Jungbiere gesplittet abfüllen. Sprich 2x9l in NC-Kegs und den Rest in Flaschen.

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Pretasting – LauWinterbock No.0 & LauPils(ner Art) No. 0

Die Nachgärung des LauWinterbock No. 0 ist durch. Die Reifung im Kühlschrank bei 6°C gestartet. Da muss nach zwei Tagen schon eine Flasche zum Pretasting herhalten. Das Ergebnis ist bisher sehr gelungen. Malzcharakter und Hopfen ergänzen sich sehr gut. Ein leichter Hauch von Brotkruste ist erkennbar. Der Bock schmeckt bisher relativ rund. Im Abgang etwas herber, aber nicht bitter. Lecker, passt irgendwie. Ich denke der Bock wird während der Reifezeit noch besser und ausgewogener. Dazu werde ich natürlich regelmäßig berichten. Parallel habe ich das LauPils(ner Art) No.0 nochmal verkostet und bin positiv von der Oslo Kveik Hefe überrrascht. Es ist zwar noch sehr trüb und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich das noch klärt, aber die Zeit wird es zeigen.

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Olso Kveik ernten und trocknen, Nachgärung und Anderes

Das LauPils(ner Art) No.0 habe ich mit der Oslo-Kveik bei 32°C vergoren. Nach der Gärung wollte ich unbedingt die Hefe ernten und trocknen. Aber dazu ein paar Bilder:

Mittlerweile habe ich den LauWinterbock No.0 und das LauPils(ner Art) No.0 abgefüllt. Die Nachgärung ist beim LauPils(ner Art) No.0 schon durch. Den gewünschten Kohlensäuregehalt habe ich deutlich besser getroffen. Das Flaschenmanometer zeigt bei 18°C einen Druck von 2,0 bar an, was einem Kohlensäuregehalt von ca. 5,3g/l entspricht. Der LauWinterbock steht momentan noch in der Nachgärung, sollte aber schon am Wochenende in die Reifung bei 5°C in den Kühlschrank gehen.

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LauPils(ner Art) No.0 mit Oslo Kveik

Am vergangenen Wochenende habe ich spontan einen kleinen Sud LauPils(ner Art) No.0 gebraut. Das LauPils(ner Art) hat eine Stammwürze von 11°P und besteht nur aus Pilsner Malz und einer Hand voll Weizenmalz. Gemaischt habe ich ganz entspannt mit einer Kombirast bei 67°C für 70 Minuten. Hallertauer Magnum und Tettnanger bittern das LauPils(ner Art) auf 22 IBU. Ja, ist recht wenig, aber warum nicht.

Nach dem Kochen habe ich den Sud auf 30°C heruntergekühlt wollte ich den Sud auf 30°C runterkühlen. Aber da war ich wohl etwas zu lange mit der Reinigung der Brauutensilien beschäftigt. Als ich wieder kam war die Würze bereits auf 25,6°C abgekühlt. Also musste das Anstellen mit der Oslo Kveik bis zum nächsten Morgen warten. Sonntagmorgen konnte ich dann bei 30°C anstellen. Knapp 1 Stunde später fand ich schon einen geschlossen Kräusendecke auf der Würze. 8 Stunden später richtige Kräusen, die zum Hefeernten eingeladen hätten.

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LauWinterbock No.0 – Der Brautag

Der Brautag des LauWinterbock No.0 stand an und verlief sehr unspektakulär. Das Malz habe ich bereits am Abend vorher verwogen und geschrotet. Pünktlich um 12 Uhr ging es ans Einmaischen. Der Hauptguss hatte 61,6°C, so dass die erste Rast ziemlich genau bei 57,4°C gelandet ist. Nebenbei wurde schon Wasser zum Kochen gebracht und nach 10 Minuten Rast zur Maische gegeben. Punktlandung bei 64,3°C. 20 Minuten Rasten und dann ging es auf zur Dekoktion mit Dickmaische.

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Planungen zum kommenden Brautag

Der nächste Brautag 2020 steht vor der Tür. Die Planungen für einen Winterbock laufen. Es soll kein „Schüttbier“ werden, eher etwas leckeres, erwärmendes für kalte und dunkle Wintertage. Ein schöner süffiger Winterbock mit richtigem Malzkörper und einem eher dezenten Hopfencharakter. Auf Zutaten, wie Koreander, Karamellsirup, Orangenschalten oder Piement etc. möchte ich bewusst verzichten. Der Schwerpunkt von mir bleibt auch in Zukunft mit Wasser, Malz und Hopfen leckere Biere zu kreieren. Ganz ohne Schnörkeleien.

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